Beiträge von krockie

    Hallo,


    gut möglich dass es mit der externen Lichtquelle auch zusammengehangen hat, zumal ich bedeutend schlechter sehe um nicht zu sagen fast schon unmöglich ist an schwarzen kontrastarmen Objekten das nötige zu erkennen, trotz verschiedene Brillenstärken, als vor 20 Jahren. Folglich benutze ich sehr starke helle Tageslichtähnliche Beleuchtungen bei solchen Arbeiten! Oder feinstarbeiten, wie mehrfach SMD Flachbandkabelklemmen (Connectors) an Smartphones austauschen, trotz digitalem Mikroskop ist ein unüberwindbares Problem. Auch die nachlassende sensibilität der Feinmotorik macht es unmöglich

    Zum Thema zurück und ein Update:

    Nachdem der Panasonic mehrer Stunden durchgelaufen ist, habe ich das noch lose Netzteil dass währenddessen so halb schräg und lose im Gerät lag wieder fest eingebaut gehabt. Beim ersten Testdurchlauf danach, ist es 1-2 mal wieder einfach mittendrinne stehengeblieben.

    Da dachte ich mir, könnte tatsächlich an einer kalten Lötstelle im Netzteilbereich liegen.

    Dann nochmal Netzteil ausgebaut, alles wo ich ran kam inclusive Steckerbuchsen nachgelötet.

    Damit nicht genug, Laufwerk auch ausgebaut und den Modeswitsch ausgebaut, zerlegt, gereinigt (siehe auch Anhang), Laufwerk teilweise altes verdrecktes schmiermittel entfernt, neues Silikonfett aufgetragen, alles wieder zusammengebaut.

    Es lief erst mal, keine ausfälle etc. , nachdem ich es nun mit dem TV verbunden hatte, war die Bildqualität miserabel, unter aller Sau.

    Habe angenommen die Videoköpfe wären wohl verschlissen oder hinüber während ich auch die Trommel von klebenden Verunreinigungen gereinigt hatte.

    Dachte kannst es ja noch zumindest zum schnellen Vor-Rückspulen von Cassetten benutzen (Da habe ich noch einige originale und auch private Aufnahmen aus den 80ern) diese müssen alle paar Jahre hin und hergespult werden damit sie nicht verkleben und anderes auch nicht.

    Der Vorteil an diesem ollen VCR ist, dass es tatsächlich beim schnellen Spulen, das Band von der Trommel wegfädelt, nur um den einen gefederten Spannteil wird das Band umhergeführt. Die Spulgeschwindigkeit ist langsamer als bei dem modernen SEG, dafür spult es aber dazu noch schonender!

    Ich mmuss aber Panasonic dafür riesig loben, damals schon Zahnriemen als Antrieb eingesetzt dass bis heute noch einwandfrei funktioniert, ohne nenneswerte Trocknung oder zerbröseln des Riemenmaterials, welch eine fortschrittliche Technologie dass man selbst bei neueren VCR vergeblich sucht, da werden einfach billigste Gummiriemen draufgezogen die noch 30 Jahren entweder verhärten oder sich als Ausgangsmaterial wie Erdöl/Teer einfach im Gerät absetzten. Kann man bei Bedarf sogar mit einer vertsellbaren Spannrole nachspannen:thumbup: Alle Achtung! Hut ab vor Panasonic.


    Heute erst, weil es einem irgendwie nicht in Ruhe lässt, kam ich auf die Idee, es könnte ja auch am alten SCART Kabel gelegen haben dass das Bild stark verrauscht ist. Den SEG mit selbem SCART angeschlossen und siehe da, Bild ist auch verrauscht wenn auch etwas weniger aber viel zu viel für eine originale Filmcassette. Also dann anderen Scartadapter mit Cinch angeschlossen, siehe da, das Bild ist bedeutend besser geworden. Man merkt aber den Unterschied von Panasonic mit 2 und dem SEG mit 6 Köpfen schon. Im Anhang der Bildvergleich.


    Habe noch einen ollen VCR von aiwa mit 4 Köpfen der spult und spielt aber gibt kein Bild aus, momentan keine Zeit und Nerv dafür, evtl. starte ich einen neuen Thread dafür, falls ich die Ursache nicht selbst ermitteln kann. Es kan auch mit NTSC/PAL Umschaltung zusammenhängen, Fernbedienung , kein Plan ob der noch irgendwo liegen könnte. Könnte auch mit dem provisorisch angelegtem üblichen Haushalts-Gummiriemen zusammenhängen (werde nicht 20€ für Gummiantriebsriemen für ein Gerät ausgeben dass nicht ,mal 10 € wert wäre, erst recht nicht dann wenn ungewiss ist ob die Mechanik/Elektronik oder Videoköpfe dessen überhaupt noch ok sind. Vielleicht weil es Gleichlaufschwankungen gibt und es automatsich das Bild abschaltet? Was ich absolut nicht verstehe, der Ton müsste ja zumindest zu hören sein, es ist ja eine Monospur durchgerhend am Rand des Bandes wie bei einem Cassettenrecorder , weil der Ton kommt für Bruchteile einer sekunde beim Start dann ist der Ton auch weg und Bild kommt garnicht, kein Signal am TV wird eingeblendet aber das LOGO von Aiwa am TV, das wird bei Ruhestand angezeigt.

    Momentan liegen auch wichtigere Dinge des Alltags an die höhere Priorität haben und nicht aufgeschoben werden können, egal ist ja auch alles nur zum Spaß als Hobby, zum Glück sonst könnte man ja völlig irre werden wenn man es nicht einfach zur Seite legen könnte;)


    Gruß

    Ich glaube das macht keinen Sinn, hier nach Fehler oder Ursache zu suchen, jetzt läuft das Ding schon seit über 40 Minuten durch.

    Das hat er vor 10 Monaten auch gemacht gehabt, dann nach ca. 2 Monaten standzeit, ging auch garnichts, Display an aber Cassette nicht eingezogen. Diese Woche wieder rausgeholt dann dieser Fehler, jetzt läuft es schon seit 40 Minuten durch.

    Wenn man Gehäuse wieder zusammenbaut und etwas gucken will, könnte das natürlich wieder passieren, dann erneut Gehäuse öffnen Cassette raus usw. abgesehen davon dass man sich auch nicht mehr darauf verlassen kann, wann es wieder streikt oder eine originale Cassette nicht herausgibt, mittendrinne beim Videoschauen streiken könnte. Dieser Ärgernis und der Zeitaufwand steht nicht mehr im verhältnis.

    Ich schraube es wieder zusammen und lege es zur Seite, und evtl. dann doch in den Wertstoffhandel.

    Geräte die anscheinend willkürlich Fehler machen sind mir die liebsten, zumal es nichts besonderes ist, keine 6 Köpfe keine HiFi nichts.


    Da versuche ich doch lieber meinen SEG HiFi Stereo 6 Köpfe wieder fit zu machen.

    Oder diesen dann nur zum schnellen Spulen verwenden und den SEG nur zum Abspielen.


    Danke trotzdem.


    Gruß

    Ok, danke für die Tipps.

    Es ist etwas merkwürdig bei diesem Gerät.

    Es läuft anstandslos, dann plötzlich nach etwa paar Minuten bleibt das Laufwerk einfach stehen, alles eingefädelt, das merkwürdige ist dass das Display aber noch voll funktioniert.

    Wenn man den Netztstecker abstöpselt kann es vorkommen dass es nach 10 Minuten nachdem wiedereinstöpseln, wieder funktioniert als ob nichts gewesen wäre, die Cassette kann wieder ausgeworfen werden, fädelt auch vernünftig wieder aus und kann wieder abspielen. Es kann aber auch länger dauern bis das Laufwerk wieder reagiert. Habe auch schon gehabt das es nach längere Standzeit, auch die Cassette nicht eingezogen hat, weil das Laufwerk irgendwie nicht reagiert, wie Tod zu sein erschien obwohl das Display ganz normal an geht.

    Habe das Laufwerk aber schon auseinandergenommen und gereinigt und neu geschmiert, konnte so nichts entdecken was klemmt oder blockiert. Den Modeswitsch habe ich leider nicht gefunden.

    Im Schaltplan wollte ich schauen ob das Laufwerk evtl. eine eigene separate Stromversorgung durch das Netzteil haben könnte, wollte es dann an der Stelle messen wenn es wieder mal nicht reagiert. Habe das Netzteil schon mal ausgebaut gehabt um die Elkos zu überprüfen aber wusste nicht welche genau, mehr habe ich auch nicht mehr gemacht. da sind viele kleine Elkos.

    Ein Messgerät um Elkos zu überprüfen habe ich nicht, wollte mir eines besorgen womit man auch gleich Spulen und Batterieinnenwiderstände messen kann, dazu hatte ich ein anderes Thread in Grundlagen eröffenet, weil ich da noch eine offene Frage bzgl. Kelvin Messleitungen hatte. Anscheinend ist diese Thematik hier nicht so interessant, egal habe den Hersteller schon angeschrieben. Aber das ist ein anderes Thema.

    Ok vielen Dank für den Tipp.


    Gruß

    Hallo,

    es ist wie verhext.

    Finde nirgends einen Schaltplan/Service Manual von diesem VCR zum downloaden.


    Womöglich gibt es baugleiche von anderen Herstellern, aber welches wäre Baugleich, nicht mal das habe ich herausfinden können.

    Deswegen frage ich mal jetzt hier nach.


    Danke und Gruß.

    Hallo,

    es gibt Kelvin Messleitungen für unter 20€ dann aber auch welche die bis zu 300€ kosten.

    Kann das jemand mir als Neuling in diesem Bereich erklären, warum es solche Unterschiede in der Preisklasse gibt.

    Soweit ich sehen kann, sind alle vergoldet, haben 4mm Bananenstecker.

    Ich würde es zum LCR Messungen benutzen, Hobbymäßig und aus Neugier an der Materie versteht sich.


    Ich habe folgendes Messgerät in Betracht gezogen zu bestellen, bei diesem ist aber nur für Batterieinnenwiderstandmessungen eine BNC Kelvin Messleitung beigelegt.

    Für LCR Messungen müsste ich mir extra eines zulegen.

    Hier ein billiges Kelvin Messleitung für unter 20€

    Hier ein mittelteures für rund 90€

    Mann kann doch mit beiden also auch mit dem billigen, Spulen und Kapazitäten messen oder? weil in der Beschreibung steht nur was von Widerstandmessungen.


    Wer Lust und Zeit hat, mit einfachen Worten die Unterschiede zu erklären darf es gerne machen:saint:

    Wie schon erwähnt wäre das Neuland für mich, ich kam darauf wegen dem Innenwiderstandmessungen für Batterien/Akkus, damit könnte ich z.B. die einzelnen Zellen eines Akkupacks durchmessen um zu ermitteln welche Zelle genau Fehlerhaft ist und die Aufladung des gesamten Akkupacks verhindert.

    Weiß zwar noch nicht welche Werte maßgebend für die Qualität einer Zelle sind, aber dass müsste ich mir noch aneignen, auch die Messungen von L und C, überhaupt den richtigen Umgang mit einem LCR Messgerät, das etwas komplexer zu sein scheint als ein normales Multimeter, das wäre das Nächste.

    Wichtiger wäre erst mal, nichts falsches zu kaufen, sollte schon meinen Bedürfnissen als Hobby gerecht werden, darum brauche ich keine teuren Messleitungen, wenn auch die billigeren ausreichend wären. Werde es auch seltener nutzen, aber mich interessiert die Materie sehr, da möchte ich mich gerne herantatsten, soweit ich es zeitlich kann.


    Vielen Dank!


    Gruß

    Da bin ich nicht sicher, ob nicht die Foren-SW da ev. neu aufgesetzt wurde. Es gibt noch andere am gleichen Tag. Aber das es schon so ewig her ist, könnte sogar hinkommen.

    Das wird wohl der Admin am besten wissen ob es die Folgen von neu aufgesetzte Sw ist...

    Wie dem auch sei, es sind heute auf den Tag genau 23 Jahre her 🥲


    Gruß

    Könnte schon hinkommen, wahrscheinlich wrd es so sein dass es bei jedem Gerät anders ist.

    Das mit dem Filz, komisch dass ich nirgends einen Filzbelag sehe.


    Übrigens so nebenbei;

    Du hast dich am 12.12.2002 hier registriert, Ich habe mich auch am 12.12.2002 hier registriert gehabt:thumbup: Welch ein interessanter Zufall:)

    Moin,

    habe jetzt alles wieder zusammengebaut.

    diese grüne Fett habe ich nicht, habe stattdesen Silikonfett genommen und wo ich ran kam die Schmierung aufgefrischt.

    Den Riemen und beide Riemenscheiben mit feinstem Schmirgelleinen etwas aufgerauht.

    Hat aber nichts gebracht, es ist genau so wie vorher geblieben.


    Mich wundert aber eines:

    Beim schnellen Vor- bzw. Rückspulen habe ich in diversen Videoanleitungen bemerkt das die beiden Bandführungswellen im Foto mit rot markiert eigentlich etwas zurückfahren bis zur grün markierten Position, macht ja auch Sinn, wenn es schnelle gespult wird wäre es auch blöd wenn das band die ganze Zeit wie auf wiedergabe, am Trommel der Videoköpfe reiben müsste. es muss ja etwas frei laufen könen. Genau das passiert hier bei diesem VCR nicht. Diese beiden Bandführungswellen gehen nicht zur grüne Postion zurück um das Band zum schnellen Spulen freizulegen. Auch das schnelle vorwärtspulen ist ein langsames spulen, weil es eben an der Trommel geführt wird als ob es in Wiedergabemodus wäre.


    Gruß

    Habe es nun ausgebaut.

    Ich kann da aber nichts gebrochenes sehen, auch von einer Filzscheibe ist da nichts zu sehen, es ist nur ein dünner Metallring (Scheibe) wo dann anscheinend diese Kunststoffkralle drübergleitet, Das blaue Rad kann man runterdrücken und es wird dann von einer dickeren Spiralfeder wieder hochgedrückt. Bei Interesse und Lust siehe auch Videostream

    Es ist alles leichtläufig, es hakt nichts. Habs etwas mit Wattestäbchen gereinigt.

    Da ich nichts an Filz oder gebrochenes finden kann, werde ich es am besten gleich wieder zusammenbauen, wenn das lange rumliegt verliere ich bestimmt kleinteile oder weiß nicht mehr wie es zusammengebaut war. Oder erst schlafen gehen und morgen zusammenbauen

    Ob das reinigen des Modeswitches was gebracht hat, sehe ich dann, wenn nicht keine Ahnung. Schauen wir erst mal was das wird.


    Gruß

    Kuehnetec


    Vielen Dank für den Tip.

    Wollte gerade wieder zusammenbauen um zu schauen obs besser geworden ist.

    Habe den Modeswitch gefunden gehabt, auch nur weil ich diesen alten Beitrag von 2003 wieder herausfischen konnte, damals hatt es mir ein "KlausR" erklärt wo der sitzt.

    Den Modeswitsch habe ich mittlerweile gereinigt und die Schleifer etwas gebogen. Auch alle Steckverbinder vorsorglich mit Kontaktspray behandelt.

    Darum wollte ich auch wieder zum testen zusammenbauen.

    Ok, ich versuche gleich mich an diese Rutschkupplung ranzuwagen, nur wegen Deinem Tip, sonst hätte ich es erst mal gelassen. Das scheint mir doch schon sehr fummelig zu sein, so dass es mir alles auseinanderfliegen könnte, folglich nicht mal mehr Play funktioniert. Ich versuche es mal.


    Mit dem Riemen, ja es ist nicht so elastisch wie es sonst ist, das mache ich evtl. als letztes, die Riemen sind meistens überteuert finde ich, da werden Preise um die 20€ verlangt. Es sollte ja auch was günstigeres geben, nicht immer diese Wucherpreise (meiner Meinung nach).

    Ich müsste auch noch irgendwo einen Satz mit Riemen haben, die ich mal vor Jahren erworben hatte, weil ein Satz ist weitaus günstiger als einzeln zu kaufen, auch wenn man das meiste davon nicht einsetzten kann, vielleicht ist ja ein passendes dabei.

    Mal schauen, erst mal die komplizierteren Dinge angehen, wenn ich es ganz schrotten sollte, kann ich mir dann die Kosten fürn neuen Riemen sparen :)


    Gruß

    Habs jetzt mal ausgebaut,

    kann aber nirgends eine Rutschkupplung oder ähnliches finden, auch keine gebrochenen Kunststoffteile zu sehen. Der Riemen ist etwas verhärtet und nicht mehr ganz so elastisch, geht aber noch, dneke ich mal.

    Modeswitsch, habe ich auch nichts gefunden.


    Ich hänge mal paar Fotos an, dann sieht man dass man da eigentlich nicht mehr viel zerlegen kann/sollte.

    Oder es weiß jemand mit Erfahrung wo was ist und vor allem, wie man überhaupt daran kommen könnte.


    Gruß

    Vorweg:

    ein Glück dass ich hier mal zufällig reingeschaut habe, anscheinend funktioniert die E-Mail Benachrichtigung bei neuer Antwort, bei mir nicht mehr, obwohl ich das Thema abonniert hatte (siehe auch Anhänge), oder ich mache da grundlegend was falsch.


    Zum Thema:

    Vielen herzlichen Dank für die schnellen Hinweise, Antworten, Hilfestellungen.


    O je, das kann heiter werden, wenn ich das Laufwerk dafür ausbauen und zerlegn muss.

    Meistens geht bei mir sowas schief weil danach die Grundeinstellungen nicht mehr passen oder ich noch mehr kaputtrepariert habe.

    Ich nehme an diese Rutschkupplung sitzt unterhalb des Antriebes, es wird auch kein neues mehr geben.

    Kann es ja mal anschauen, falls es daran liegt, könnte ich es ja irgendwie wieder aufrauhen oder nur den Filz selber austauschen? Sehe ich dann. Gebrochener Kunststoff hört sich schon dirket nach irreparabel an:/

    Der besagte Riemen sollte wohl auch von unten zugänglich sein.


    Modeswitsch, da war mal in weit zurückliegende Vergangenheit was gewesen, muss mal schauen ob ich den wieder entdecke, kann ja gerne reinigen. Ich meine war etwas rundlich und mit einem Deckel drauf den man abnehmen konnte, vielleicht wars auch ein anderes VCR und ich bringe es durcheinander.


    Ich lasse mich mal überraschen ob und was ich finden und hier darüber berichten könnte.


    Seit nochmals bedankt!


    Gruß

    Hallo,


    bevor ich unbedacht dabei gehe und irreparabel es schädige.

    Frage ich erst mal hier nach.

    Das Gerät kann nicht schnelles Rückspulen.

    Es läuft an, dann ein Jaulen als ob ein Motor beschleunigen würde bricht es ab, es versucht dann wieder und bricht ab usw.in Schleife.

    Habe darüber ein Video ohne und mit Dummys-Cassette gemacht.

    Vielleicht wird jemand hier schlau aus diesem Video?


    Übrigens:

    Das ist nicht irgendein Videorecorder das hier gelandet ist, sondern mein eigenes seit eh und je (müsste aus den 90ern sein), ich benutze es tatsächlich noch um hin und wieder mal VHS feeling zu erleben, oder auch um alte private VHS Aufnahmen zu digitalisieren.


    Demo Video


    Gruß

    Moin Meister Andreas,


    vielen Dank für all die Infos und die Anleitungen.


    Dank Deiner unermüdlichen Anteilnahme und Kompetenz wäre dieser Fall nun glücklich abgeschlossen.

    Völlig richtig erkannt, habe die Philips LS wohl gleich zur Anfang durch eigene Dummheit zerschossen gehabt.

    Wie Du auch sagtest, solche ähnlichen Lautsprecher bekommt man für kleines Geld hier und da.


    Ich werde es dann wieder zusammenbauen und zu den anderen Gerätschaften legen.


    In Dauerbetrieb werde ich es nie nutzen, vielleicht mal um alte Plattenspieler ohne eigenen Verstärker direkt darüber in Betrieb nehmen.

    Ich bin von den getrennten Eingängen für Magnetische und Kristalltonabnehmer immer noch angetan. Das kannte ich bisher nicht, vielleicht ist es auch nichts besonderes, für mich schon.


    Hat mir recht viel Spaß und Freude bereitet, unter Deiner fachmännischen Anleitungen wieder mal den Lötkolben einzusetzen. Habe schon lange nicht so umfangreich ab- und angelötet gehabt.


    Nochmals, ein herzliches dankeschön dass Du Dich selbstlos der Sache angenommen und Deine Freizeit geopfert hast.


    Bleibe gesund und wohlauf!


    Gruß

    Vielen Dank auch für diese Infos.

    Sehr schade und äußerst bedauerlich dass die schönen Lautsprecher von Philips nun im Eimer sind :rolleyes: , diese gehörten original zu dem Plattenspieler Philips Stereo 661 von 1976. Die Sicken etc. an der Anlage waren noch Top, die Mechanik hatte ich auch noch überholt gehabt siehe auch Fotos. wirklich sehr sehr schade :wacko:. Dummheit muss eben bestraft werden oder wenn man keine Ahung hat und dabei geht und dann auch noch die schönen Lautsprecher opfert... Ich hätte den Ratschlag des Meisters mit der 21W Lampe gleich zur Anfang beherzigen sollen.


    Zurück um Thema.

    es liegen am Gleichrichter 2 x 26V AC an und an den Siebelkos 34,3V DC

    Das mit der Glühlampe (12V/21W) habe ich durchgeführt, so spielt die Anlage perfekt ab Lautsprecher aus dem Fundus (3/5Watt 8Ohm)

    Auch kein Kratzen beim verschieben weder Lautstärkereglerpoti noch die anderen Höhen/Bässen. Den LS-Poti könnte ich ja guten Gewissens wieder auf die Platine löten. Siehe 1. Videostream

    Nach einer Weile allerdings leuchtet die Lampe extrem hell, es blendet schon sehr, beide Kanäle. Siehe letzten beiden Videostreams

    Die Kühlkörper werden kaum warm.


    Schön und gut, ich habe dennoch nicht viel verstanden, muss ich jetzt einen 21 Watt Leistungswiderstand mit fetten Kühlkörpern zwischen beiden Kanälen einlöten damit der Verstärker genutzt werden kann?


    Der BC148 am Kühlkörper, die Durchmessung war ja unauffälig gewesen, die könnte ich natürlich auch tauschen, das wäre ja eine Kleinigkeit, ob es dann ohne Lampe laufen wird?

    Ob die BC157 gegen einen Ersatztypen getauscht wurden kann ich nichts zu sagen, ich weiß ja nicht wie die originalen ausgesehen haben, darüber bist Du ja als Meister seines Faches Experte. Ich hatte diese aber schon ausgebaut und durchgemessen, war nichts auffäliges zu messen. Habe Foto gemacht, an der Aufschrift kannst Du als Meister evtl. erkennen ob das die richtigen Ersatztypen sind.


    Wie schon erwähnt, Transistoren kann ich natürlich auch noch austauschen, womöglich habe ich noch welche in meinem Uralten bescheidenen Bauteilelager das überall im Haus verstreut ist. z.B. die 2N3055 habe ich die Tage zufällig entdeckt , habe noch 2 von Motorola und einige von anderen Herstellern, vermutlich aus den 80ern oder noch früher. Wie gesagt liegen bei mir überall verstreut, Im Stall, in verschiedenen Zimmern Oben im Keller usw. Ordnung war noch nie meine Stärke.

    Habe in den 80ern sehr viel mit E-Technik Studenten abgehangen.

    Für einen Studium war ich damals zu blöd, danach zu alt.

    Ich habe von denen immer was geschenkt bekommen an Bauteilen und das erste Lernbuch über Elektronik, so konnte ich im stillen Kämmerlein Tage, Monate, Nächte um die Ohren schlagen mit den Grundlagen und einfachen Schaltungen wie Flipflop, Ampelschaltungen etc. nachzubauen, selbst Platinen belichten, ätzen, bohren und bestücken habe ich von denen gelernt gehabt.

    Damals haben wir alle uns ein Labornetzteil (30V/5A) Stufenlos regelbar mit anologen Anzeigen) selbst gebaut, mit Platinen belichten, ätzen usw. mit 2x 2N3055 Transistoren.

    Meines lief natürlich nicht, Fehlersuchen war ich zu unwissend, die haben es dann aber gefunden, eine Z-Diode war defekt. das Labornetzteil nutze ich heute noch

    Das liegt aber schon mittlerweile gut ein halbes Jahrhundert zurück. Die meisten sind schon in Ruhestand.


    Zurück ins 21 Jahrhundert.

    Soll ich nun alle von dir in Verdacht stehenden Transistoren bei Gelegenheit tauschen?

    Oder was empfiehlst Du nachdem Du die Videos gesehen/gehört hast?


    Gruß


    Videolink 1


    Videolink 2


    Videolink 3

    Update:

    habe nochmal auf die schnelle etwas getestet, hatte mich gefragt ob denn die Lautsprecher evtl. kaputt gegangen wären.

    Nun, es scheint so zu sein, habe diese an einem funktionierendem Telefunken Versärker probeweise angeschlossen.

    Es krächzt genau so, die anderen Lautsprecherboxen am selben Verstärker laufen einwandfrei. (Siehe auch Videolink)

    Was kann ich daraus schließen?

    Dass der alte Verstärker die Lautsprecherspulen beschädigt hat?


    Videolink vom Testvideo