Beiträge von miette_Kruemelchen
-
-
Hallo "ImGatsu"
wenn der TV vor dem Reset noch normal lief, können wir die Firmware als Fehlerquelle eigentlich fast schon abhaken. Dass ein Werksreset das System zerschießt, passiert so gut wie nie. Meistens hakt es danach einfach nur an der Bluetooth-Verbindung.
Die Grundig Fire-TVs sind da bei der Ersteinrichtung extrem zickig und wollen unbedingt ihre originale Fernbedienung sehen. Hast du mal versucht, die Home-Taste für gut 30 bis 40 Sekunden gedrückt zu halten? Regt sich da überhaupt noch was in Richtung Pairing-Modus?
Wegen der USB-Tastatur: Kommst du damit denn wenigstens irgendwie durch das Setup-Menü, oder ignoriert der Fernseher die Eingaben komplett? Das wäre ein super wichtiger Hinweis, um zu sehen, ob nur das Bluetooth-Modul streikt oder sich das ganze System aufgehängt hat.
Lad am besten mal die Fotos von den Recovery-Logs hoch.
Vielen Dank !
Gruß,
Sven
-
Hallo Bernd,
besten Dank für die Fehlerbeschreibung und die Messwerte. Der KR-6170 ist ja echt ein schönes und seltenes Teil.
Nur um sicherzugehen, dass ich dich richtig verstanden habe: Am Ausgang der Rhythmussektion hast du massives Rauschen, aber der Rhythmus selbst läuft im Hintergrund noch schwach mit? Das Nutzsignal wird also quasi komplett weggedrückt. Stimmt das so?
Da du den Fehler schon auf die Rhythmusplatine eingegrenzt hast, würde ich mir jetzt das Oszilloskop schnappen und das Signal Schritt für Schritt durch die Verstärkerstufen verfolgen:
Signal zuerst an der Basis von Q19 prüfen: Rauscht es hier schon?
Danach den Kollektor von Q19 messen.
Wenn es an der Basis noch sauber ist, aber am Kollektor knallt, hat Q19 (oder die direkte Peripherie) ein Problem. Liegt das Rauschen schon an der Basis an, müssen wir eine Stufe weiter zurückgehen.
Hast du eigentlich mal die Gleichspannungen an Basis, Emitter und Kollektor von Q19 gemessen und mit dem Manual verglichen? Wenn da der Arbeitspunkt weggelaufen ist, stirbt oft die Verstärkung und es fängt an zu rauschen.
Viele Grüße
Sven
-
Hallo,
anbei das Blockschaltbild vom Netzteil für die Fehlersuche.
Falls du ein Standard-Multimeter für DC-Spannungen hast: Schnapp dir die Masse von der Sekundärseite (z.B. Stecker P2, Pin 3 laut Service-Manual) und miss die oben genannten Verbindungspunkte P6, P2, P35, P11 durch.
Es wäre super, wenn du die gemessenen Werte für uns hier in Form einer kleinen Tabelle dokumentierst. z.B.
Stecker Pin Gemessener Spannungswert DC Auffälligkeiten z.B. P2 Pin3 *hier Wert eintragen* z.B. Spannung schwankt / bleibt stabil usw. Gruß,
Sven
-
Welche Ausgangsspannungen misst du auf der Sekundärseite des Netzteils? Stecker P6, P2, P35, P11
-
Hallo,
es müsste sich um ein GPF14D-E Chassis handeln. Hat der Fernseher im aktuellen Zustand noch einen LED-Blinkcode oder ist das Gerät komplett stromlos?
Bitte messe einmal die Betriebsspannungen am Netzteil gemäß den Angaben im Service-Manual nach. Suche dazu bitte nach dem Service-Manual für das GPF14D-E Chassis.
Vielen Dank!
Gruß
Sven
-
Hallo Peter,
kurze Rückfrage zur Fehlerdiagnose: Wenn du die Lautsprecher untereinander tauscht, wandert das Brummen dann mit auf die andere Seite?
Ich habe hier einen potenziellen Ersatz bei eBay entdeckt: Ebay Ersatzlautsprecher
Schau dir das mal an eventuell ist das genau das richtige Bauteil für dich.
Gruß,
Sven
-
Hallo Felline,
hier die zwei gesuchten Artikel :
https://www.espares.de/filter-…id=5436708&query=40016924
https://www.espares.de/waschet…id=5401189&query=40016926
Gruß,
Sven
-
Hallo Max,
die Entscheidung, ob du noch Geld und Zeit in deine Anlage investieren möchtest, kann ich dir leider nicht abnehmen.
Warum jetzt plötzlich ein Fehler im Endstufenbereich aufgetreten ist, lässt sich aus der Ferne nur schwer beurteilen. Du hattest ja erwähnt, dass beim Löten möglicherweise ein Kurzschluss entstanden ist, da der Defekt vorher nicht vorhanden war. Das wäre zumindest eine naheliegende Ursache.
Du kannst mir gern Fotos der Platine per PN schicken, dann schaue ich mir das in Ruhe an. Mehr kann ich dir im Moment leider nicht dazu sagen.
Viele Grüße
Sven
-
Hallo GlobalPlayer,
Wie du bereits vermutest, handelt es sich wahrscheinlich um einen Spannungsregler.
In solchen Fällen versuche ich, möglichst viele Informationen zu sammeln, bei denen ich mir sicher sein kann. Dazu gehören vor allem die exakten Abmessungen des Bauteils in Millimetern. Diese messe ich idealerweise mit einer Schieblehre.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Analyse der Beschaltung:
Lässt sich ein Masseanschluss eindeutig identifizieren?
Welche Bauteile werden von diesem Baustein mit Spannung versorgt?
Kannst du diese Zusammenhänge nachvollziehen?
Handelt es sich beispielsweise um ein SOT-23-5 oder eine andere SMD-Bauform?
Sobald du die exakten Maße hast und das Gehäuse eindeutig zuordnen kannst, beginnt die eigentliche Recherche. In deinem Fall kannst du gezielt nach der SMD-Beschriftung suchen, zum Beispiel:
Marking: L7DLB
Suchanfrage: "SMD Marking L7DLB"
Vielleicht findest du dann bei dieser Internetseite passende Informationen zu dem gesuchten Bauteil.
Gruß,
Sven
-
Guten Morgen GP,
vielen Dank für deine Rückmeldung.
Kurz zusammengefasst:
Die Spannungen an Q11 sind korrekt, solange CN2 abgesteckt ist. Sobald CN2 wieder verbunden wird, bricht die Spannung auf 0 V zusammen. Das spricht dafür, dass die 5,6-V-Schiene unter Last zusammengezogen wird.
Laut Schaltplan verläuft diese Spannung von CN2 (Pin 1) über CN5 (Pin 1) zu CN1 (Pin 14).
Bitte miss im spannungslosen, aber vollständig zusammengesteckten Zustand den Widerstand zwischen CN2 Pin 1 und Pin 6.
Falls dabei ein niederohmiger oder direkter Kurzschluss feststellbar ist, trenne bitte testweise die Verbindung an CN1 Pin 14. So lässt sich der betroffene Zweig eindeutig eingrenzen, da dies laut vorliegendem Service-Manual der einzige Verzweigungspunkt dieser Spannung ist.
Mein aktueller Verdacht geht in Richtung Bedienungsteil.
Hast du ein Labornetzteil mit einstellbarer Strombegrenzung? Dann versorge das Bedienungsteil bitte separat mit 5,6 V und beobachte den Strom. Ein deutlich erhöhter Strom würde den Verdacht weiter untermauern.
Alternativ käme auch ein Fehler in der Reset-Schaltung in Betracht.
Ich wünsche dir einen schönen 1. Mai.
Gruß
Sven
-
Hallo Global Player und Flo,
vielen Dank für euren Beitrag.
Wenn ich es richtig verstanden habe, habt ihr folgende Bauteile ersetzt:
D29 = BZX55C6V2
C47 = 470 µF / 25 V
C48 = 10 µF / 35 V
C49 = 10 µF / 35 V
R101 = 470 Ω
Q11 = 2SC2003
Als Bezugspunkt für eure Spannungsmessungen könnt ihr beispielsweise den Minuspol von C49 verwenden.
Welche Spannungen messt ihr nach dem Austausch an Q11 (Basis, Kollektor, Emitter)
Könnt ihr außerdem testweise die +5,6 V mit einem externen Netzteil einspeisen?
Interessant wäre dabei die Stromaufnahme. Alternativ: Liegt auf dieser Versorgungsschiene möglicherweise ein Kurzschluss vor?
Viele Grüße,
Sven
-
Um den Kurzschluss weiter einzugrenzen, kannst du gezielt die Endstufe aus dem Spiel nehmen:
Löte bitte den Pin 7 (VCC) am LA4450 sauber frei, sodass die Verbindung zur 22V-Schiene wirklich unterbrochen ist. Am besten mit Entlötlitze arbeiten, damit keine Restverbindung stehen bleibt.
Danach neue Sicherung einsetzen und prüfen, ob sie weiterhin auslöst.
Wenn die Sicherung jetzt hält; Kurzschluss liegt sehr wahrscheinlich in der Endstufe oder direkt in diesem Bereich
Wenn sie immer noch fliegt liegt der Fehler weiter vorne auf der 22V-Schiene
-
Hallo Max,
du musst dich für den Verlauf wirklich nicht entschuldigen. So laufen Reparaturen ganz oft, gerade wenn man als Anfänger selbst lötet. Da geht auch mal was schief, das gehört einfach dazu.
Ich würde jetzt aber wirklich erstmal einen klaren Schnitt machen:
Der Kurzschluss auf der 22V-Schiene muss als Erstes raus.
Solange der noch drin ist, bringt es nichts, weiter am Tuner zu messen. Im schlimmsten Fall machst du dir noch mehr kaputt.
Schau dir die Platine nochmal in Ruhe an, am besten mit Lupe und gutem Licht. Besonders den Bereich, wo du zuletzt gearbeitet hast. Oft ist es nur eine kleine Lötbrücke oder eine Stelle, die man beim ersten Blick übersieht.
Miss auch mal den Widerstand zwischen 22V und Masse, natürlich ohne Spannung.
Wenn du magst, stell ruhig Fotos von der Platine ein, gerne hochauflösend und von beiden Seiten. Wirklich egal, wie es aussieht. Da muss dir nichts unangenehm sein.
Wenn der Kurzschluss weg ist, gehen wir den Tuner nochmal gezielt an.
Die Messung an Pin 17 ist nämlich schon ziemlich auffällig: ca. 90 mV statt rund 2,4 V. Das sieht stark danach aus, dass der Oszillator im LA1832 nicht läuft. Und dann hast du genau das Verhalten kein Empfang und auch kein Rauschen.
Dann würde ich in dem Bereich weitermachen:
rund um den Keramikresonator (X500) schauen
Lötstellen und Masse prüfen
die Elkos dort nochmal genau ansehen (Wert und Polung)
Aber wie gesagt: erst den Kurzschluss sauber beheben. Weißt du wie man das macht ? Oder brauchst du da Hilfe ?
Du bist schon auf einem guten Weg. Die Messwerte zeigen, dass du dir Gedanken machst. Jetzt einfach Schritt für Schritt wieder Ordnung reinbringen.
Viele Grüße
Sven
-
Hallo Stephan,
die von dir markierten Bauteile sind Induktivitäten, also Spulen. Das ist etwas anderes als Kapazitäten (Kondensatoren).
Miss mit dem Oszilloskop (falls vorhanden) die Betriebsspannungen und poste die Ergebnisse hier. Möglicherweise zeigt sich dabei eine Unsauberkeit oder ein auffälliger Ripple.
Die Chancen stehen eher nicht so gut. Wenn die Spannungen unauffällig sind, deutet vieles auf ein schwaches oder defektes Pickup hin.
Trotzdem lohnt sich die Prüfung. Manchmal hat man Glück und findet doch noch eine eindeutige Ursache.
Viele Grüße
Sven
PS: Am besten wäre es, wenn du zusätzlich das RF-Signal messen könntest, sofern auf der Platine ein Testpunkt ( Bezeichnungen wie RF,TP_RF,HF EFM ) vorhanden ist. Dort solltest du ein sogenanntes Eye-Pattern-Signal sehen.
-
Hallo Stephan,
das Fehlerbild ist sehr typisch und hilft uns schon gut weiter.
Da dein Gerät Audio-CDs noch problemlos abspielt, können wir das Netzteil und die grundlegende Ansteuerung weitgehend ausschließen. Beide Formate nutzen die gleichen Versorgungsspannungen.
DVDs werden jedoch mit einem separaten Laser gelesen, der eine andere Wellenlänge verwendet und deutlich empfindlicher ist. In solchen Fällen ist es sehr häufig so, dass der DVD-Laser bereits verschlissen ist, während der CD-Laser noch funktioniert.
Du kannst natürlich ergänzend noch die Versorgungsspannungen (5 V und 12 V) unter Last mit dem Oszilloskop prüfen, um sicherzugehen, dass keine Einbrüche oder auffällige Störungen vorhanden sind.
Da hilft vermutlich nur der Austausch der Lasereinheit oder komplettes Laufwerk.
Dabei solltest du aber abwägen, ob sich das für wirtschaftlich noch lohnt.
Viele Grüße und natürlich auch von mir Frohe Ostern !
Sven
-
Hallo Stephan,
um den Fehler an deinem SEG-Gerät eingrenzen zu können, benötige ich noch ein paar spezifische Informationen:
Fehlerbild: Erkennt das Laufwerk grundsätzlich keine Medien oder betrifft das Problem nur DVDs? Teste bitte mal, ob herkömmliche Audio-CDs noch gelesen werden.
Was passiert direkt nach dem Schließen des Fachs? Versucht das Laufwerk einzulesen startet also der Spindelmotor (der Motor, der die Disc dreht)?
Da für dieses Modell ich leider keine Service-Unterlagen finde, hilft uns eventuell ein Blick ins Innere weiter.
Könntest du bitte Fotos von folgenden Dingen posten?
Das verbaute Laufwerk (Typenschild/Modellnummer).
Das Platinen-Layout (Innenansicht des Geräts), damit wir den Aufbau der Steuerung erkennen.
Mit ein wenig Erfahrung lässt sich der Fehler oft auch ohne Schematic eingrenzen. So vermeiden wir es, blind Komponenten auszutauschen.
Gruß
Sven
-
Hallo Frank,
bevor wir tiefer in die Fehlersuche gehen, benötigen wir eine genauere Beschreibung deiner Beobachtungen. Bitte prüfe zuerst, ob das Laufwerk die CD mechanisch anspricht.
So testest du die Initialisierung:
Lege die Original-CD so in die Schublade, dass der Aufdruck der CD für dich perfekt lesbar ist. Merke dir diese Ausrichtung genau.
Schließe die Schublade und warte einige Sekunden. Achte darauf, ob Anlaufgeräusche des Motors zu hören sind.Öffne das Fach wieder. Hat sich die CD weitergedreht?
- Der Motor dreht sich und die Logik versucht zumindest, die CD einzulesen.
- Die CD wurde gar nicht erst bewegt (möglicherweise ein Problem mit dem Antrieb oder der Laser-Fokussierung).
Beschreibe uns bitte kurz: Dreht sich die CD? Hörst du klackernde oder schleifende Geräusche?
Gruß
Sven
-
Hallo Frank,
das freut mich sehr, dass du Erfolg hattest! Das passende Service Manual habe ich dir rausgesucht und du findest es unter diesem Link:
Beste Grüße,
Sven
-
Hallo Max,
bei solchen ESR-Werten müsste man eigentlich von deutlichen Kapazitätsverlusten ausgehen. Das erscheint mir nicht ganz plausibel, da stimmt vermutlich etwas nicht.
Kannst du mir bitte kurz beschreiben, wie genau du gemessen hast und welches Messgerät du dafür verwendest?
Viele Grüße
Sven