Beiträge von tedbodensee

    Hat der zufällig einen Riemen, der den Geber für's Zählwerk antreibt?
    Vielleicht rutscht der nach nängerem stillstand und muss erst angeschoben werden.


    Hatte ich oft bei Tapedecks -- dann kommen keine impulse mehr und die Kisten machen autostop. Hatte ich seltener bei VCR's, aber ich wollte die Idee einbringen.


    Oder ist ein Idler-Gummi leicht verhärtet und in den letzten Zügen?

    War bei meiner MS6000 auch vor gut einem Jahr die Elkos -- sonst rennt sie immer noch gut. Die dritte Heizung jetzt dran in gut 25 Jahren -- Ersatzchips hab ich auch noch. Das Ding hält einfach sowas von gut.


    Von wegen "Weller-Man" ;-)


    Ersa rules!

    Das sind doch alles Vermutungen. Schau Dir halt an, von wo der Kopfhörerausgang sein Signal bezieht.
    Die Zeit, wo das per Widerstandsteiler aus der normalen Endstufe gezogen wurde ist eigentlich schon lange vorbei- Könnte wetten, dass da ein LM<irgendwas> Doppelopamp drin ist, der den Kopfhöhrer versorgt.


    Wenn's auf den Lautsprecherausgängen knackst und brummelt, dann ist da ziemlich sicher *nicht* das das Relais schuld. Was soll das denn erzeugen? das kann nur leiser oder lauter machen, wenn der Übergangswiderstand im Relais schlecht ist. Aber ein brabbeln erzeugen kann es nicht.
    Da ist irgendwas am driften -- ob nu Kondensatoren oder Halbleiter irgendwo am A.... sind --- lass die Finger weg -- schick das Ding zurück wenn du noch Garantie hast!


    Viele Grüsse
    Harald


    P.S.: So eine Hütte als "Röhrenreceiver" zu bezeichnen empfinde ich als dauerhafter CSV13-Nutzer als Belei.......................... (nix für Ungut :-) )

    Mit DEM Testbild kannst Du das vergessen.

    Ich hatte vor Jahren mal eine DVD genereiert, wo so manche Farbtestbilder drauf waren. Hab ich noch hier in der Ablage. Da war auch ein sehr FuBK-Ähnliches Testbild dabei. Gitter, Grau- und Farbbalken stimmen zumindest. Einge Andere Bereiche gehen prinzipbedingt nciht.


    Müsstest Du halt mit einen DVD-Player per Scart einspeisen.


    Mehr dazu nur per PN bitte

    Ja -- alle sekundärelkos tauschen und vor allem auch auf der Primärseite den Anlaufkondensator C1626 (47uF).

    Wenn der Primär-FET durch ist das standardprogramm für diese Netzteile: FET tauschen, TDA4605 tauschen und undbedingt prüfen, ob primärseitig die Widerstände zur Versorgung am TDA4605 hochohmig geworden sind -- sondt geht das direkt wieder durch.

    Zitat

    Wäre ja auch mir nur lieb, wenn der DST bzw. der in selbigem gem. Schaltbild parallel zu Diode - HV-Wicklung - Diode geschaltete Widerstand alles unbeschadet überlebt hat.

    Hat er.

    Was ist eigentlich mit der Ableitstrecke F360 (auf Bildrohrplatte) zwischen Fokussiergitter und Masse? Könnte die nicht (mit)verantwortlich sein für die Leuchtfleckunterdrückung?

    Nein.

    Die Fokus-Funkenstrecke ist dafür da, dass eine etwaige hochlaufende Fokusspannung per Überschlag abgeleitet wird und die Röhre geschützt wird.


    Zitat

    Gesetzt den Fall es gäbe keine Dioden in Serie mit der der HV-Wicklung des Zeilentrafos (es wäre also kein "DST"), dann würden sobald die primärseitige Ansteuerung und damit die Induktion wegfällt, die HV von der Röhre über die sekundäre HV-Wicklung, welche mit Wegfall der Induktion zum Gleichstromwiderstand wird, auch am Fokussiergitteranschluss, und somit an F360, anliegen.

    What?????

    Wenn F360 nun so dimensioniert wäre, dass die Ableitung erst (deutlich) oberhalb der Fokussierspannung erfolgt - bingo. Dann würde im normalen Betrieb, wenn Primär- und Sekundärspulen des DST in Induktion befinden und die normale Fokussierspannung anliegt, nichts passieren, und sobald die Induktion aufhört und die in der Röhre "geladene" HV über den Gleichstromwiderstand der HV-Wicklung "zurückkommt", erfolgt die Ableitung über F360.

    Was schreibst Du da? Eine Funkenstrecke spricht nur an, wenn die die anliegende Spannung *ÜBER* die Grenzspannung geht. Bei einem Absinken unter die Fokus-Nennspannung passiert gar nix.




    Was ich mir Vorstellen kann ist, dass es tatsächlich einen Unterschied zwischen den beiden von Dir genannten Diemen-DST's gaben kann. Es kann gut sein, dass die Variante mit dem "-2" Hintendran noch einen zusätzlichen Bleeder-Widerstand drin hat, der dir jetzt fehlt. Habe extra wegen deinem Thread auch nochmal meine alte DIemen-Doku (CD) rausgezogen, aber leider dazu auch nichts gefunden.
    Ist dann aber so -- und ich würde mir auch ehrlich gesagt keinen Kopp machen. WIe "scharf" ist der Brennfleck denn? Wenn das eher ein Grosser fleck (1-2cm) ist, dann egal. nur bei fokussiertem Punkt blöd.


    Ich würde aber dringend davon abraten, an der HV zu versuchen einen Bleeder zu basteln. Viel zu gefährlich.


    Wenn's Dir ganz ernst ist: Bau was rein, was G2 per irgendwas nach Masse ziegt oder so direkt nach dem Abschalten. Entsprechende Möglichkeiten findet man schnell im Netz....


    Gruß

    Harald

    Da diffundiert im Laufe der Jahre auch Luft ins Innere und führt zu solchen Effekten.

    Das mag sein, dass Luft da rein diffundiert. Dafür sind aber in den Display, wie auch in all den guten alten Elektronenröhren Getter-Materialien drin, die diesen Sauerstoff binden.

    Viele Halten die Verspiegelungsmaterialien in den Röhren nur für Schmuck -- aber das sind die Getter. Wenn die Weiss geworden sind, dann weiss man, dass die Röhre Luft gezogen hat. Wenn man noch Verspiegelung sieht, dann geht's der Röhre gut.

    Elko tauschen schadet da nicht -- aber auch bei vielen Geräten einfach mal Frontplatte abmontieren und reinigen. Oft sammelt sich grauer Schmontz auf den Kunststofffenstern sowie auf den Filterfolien, die oft zwischen Display und Frontplatte liegen. Auch da habe ich schon wundersame Erhellungen erzeugen können :-)