Beiträge von tedbodensee

    Ich hab mir den Plan von dem Ding bei Tanya mal angeschaut --- da sind so viele Spezialchips mit jeder Menge OP-Amps drumrum --- ich denke mal da ist irgendeiner der kleinen Widerstände oder irgendeiner der kleinen Konnies drumrum hin.
    So wie ich deinen Post verstehe "Überrreagiert" die Anzeige. Klingt danach, dass irgendwo einer der OP-Amps das "Abweichungssignal" zu sehr verstärkt und direkt auf Anschlag geht in der Anzeige.


    Ich glaube bei der Fehlersuche wirst Du nicht glücklich.
    Totaler Wahnsinn, was Technics da damals verbaut hat. Aus meiner Sicht völlig unsinnig.


    Einfach mit dem Fehler leben oder gleich einen DUAL 704 besorgen.


    Viele Grüsse
    Harald

    Fand dein Thema gerade interessant und hab mal nach dem Ding gesucht und mich umgeschaut. Durch Zufall bei Wikipedia Guck hier auf diese Information gestossen:

    Zitat

    Der FE 852 Rembrandt hatte eine Rundkolbenbildröhre (im Gegensatz zu der aufwändigeren Rechteckbildröhre), und wurde ursprünglich für die Ostblock-Fernsehnorm OIRT mit einem Ton-Bildabstand von 6,5 MHz statt der im Westen üblichen 5,5 MHz gebaut. 1954 hatte die Führung der DDR beschlossen, eine einheitliche Fernsehnorm für Deutschland einzuführen, alle später gebauten Modelle empfingen nach der CCIR-Norm.


    Demnach: versuche doch mal das gerät ein Megahertz unter dem Sender abzustimmen. Vielleicht kommt dann Ton?

    Ist nur so ne Idee....


    Gruß

    Harald

    Bei so einem Gerät würde ich für eine seriöse Reparatur auf jeden Fall schauen, dass man Originale einsetzt.


    Zum Testen oder basteln würde ich den nächstbesten BD243 oder so aus der Schublade ziehen. Unbedingt auf Pinbelegung achten!
    Oder BD139 oder so.....


    Hast Du den 2SD809 mal ausgelötet und gemessen? Den Rest da drumrum? Masseschlüsse?

    Was machen die Transen, die den 2SD809 ansteuern? Leben die noch?

    Wenn der Q908 warm wird, dann schau Dr mal die Elkos im Zweig dahinter an. Nicht das C906, C910 oder C903 nen schluss haben. Auch der 7912 oder der 7905 dahinter können Kandidaten sein.


    Edit: Wo ich grad nochmal reinschaue: Der R911 Ist der Basiswiderstand an dem Q908. Wenn der Verbrutzelt ist, denke ich mal der Q908 ist auch gehimmelt. Guck Dir mal den ganzen Nagativ-Zweit in dem Supply an.



    Hmmm... wenn das so ist habe ich auch nicht wirklich ein Rezept parat.


    Wenn Du noch postet um was für einen Recorder es geht (Type) dann klickt's vielleicht beim einen oder anderen hier im Forum im Hirn.

    Oder halt im Forum nach der Recordertype suchen, vielleicht gabs da ja schon mal was.


    Gruß

    Harald

    HI Winny,

    ich denke ich entsinne mich an den Effekt. Und die Maschine kann nix dafür.

    Ich hatte das gleiche bei einigen Chargen von Bändern der Marke "Shamrock". Die haben mein Bruder und ich auch in den 80ern bis zum Umfallen für Radiomitschnitte, Plattenüberspielungen und sonstwas benutzt.

    Ich hatte dann festgestellt, dass manche dieser Bänder einen Hauch zu breit waren und dadurch beim Durchlauf durch die linken und rechten Bandführungen zu Schwingungen ("Fiepen") angeregt wurden. Quasi wie eine Geigensaite durch den Bogen (Saite == Band unter Spannung, Bogen == Bandführung schmaler als Band).
    Durch Vergleich mit zum Beispiel einem Agfa oder Maxell-Band merkt man zwischen den Fingern den Breitenunterschied, wenn du beide Bänder übereinender quer zwischen Daumen und Zeigefinger nimmst und vorsichtig zusammendrückst. Das Shamrock biegt sich als erstes durch --> breiter.


    Ich hab in Erinnerung, dass, wenn man mit dem Finger am Bandzughebel links an der A77 kurz spielte, dass fiepen dann auch kurz aussetzte --> Spannung im Band änderte sich, Schwinganregung kurzzeitig weg.
    Auch konnte man durch änderung des Bandzugs (Powerschalter auf "Grosse Spulen" statt "Kleine Spulen") das ganze zumindest beeinflussen.


    Aber letzlich gibt es keine wirkliche lösung -- wenn es dieses Problem ist.

    Wenn Du Aufnahmen retten willst: GGf man versuchen die Einlauf- und auslaufbandführungen etwas zu öffnen. Das sind ja nur zwei gelagerte Rollen, die zwischen zwei "Tellern" mit Abstandshalter als Sandwich verschraubt sind. Könte mir Vorstellen, dass das Fiepen dann für eine Abspielung weg ist.... ist halt aber kein Dauergebrauchszustand.


    Hast Du schon mal Erfahrungen gemacht mit Elkokur in der A77 und Neuabgleich? Bei unseren 3 Maschinen steht das an..... (Eine MKII, eine MK1 und eine MK0....).


    Viele Grüsse

    Harald

    Moin Wynny,

    Hmmmm, was man so liest im Netz ist das alles andere als ein Gerät, dass den Namen ReVox noch verdient hätte. Ist wohl ein Marantz-Pratsch der irgendwie zusammengefummelt wurde.


    Wenn Laufwerk geht und Netzteilspannungen da sind und kein plan da -- dann würde ich suchen nach sowas wie einem Aufnahme/Wiedergabeschalter. Kann natürlich auch elektronisch als Mute-Tranis ausgeführt sein -- dann sieht's natürlich schlecht aus.

    Aber bei irgeneiner Funktionalität dieser Art würde ich als erstes fischen.


    Hast Du mal ein Signal auf Line-In gegeben und geschaut ob das DIng korrekt aufnimmt?


    Gruß

    Harald

    Tipp: Nimm einen Adapter.

    Habe bei umlötaktionen schon mehrfach merkwürde Brumm-Effekte gehabt wegen der Massefürhung. Insbesondere bei Dual's die etwaige separate Massedrähtschen hatten. Lass den Spieler original.

    Hatte so ein Ding vor ein Paar Jahren auch auf dem Tisch und nach intensiver Suche nicht gefunden, woran der Fehler lag. Sehr ähnliche Symptome. Diskrete Endstufe und sehr schlampige und unzugängliche Verarbeitung.


    Habe das DIng dann auf Passivbetrieb umgestellt und da tut er noch gute Dienste an einer 2.1-Anlage (Panasonic)