Beiträge von Frank Schölch

    Kurz zur Degauss-Funktion der Widerstandskombination mit 3-PINs:


    -Zwischen PIN2 und 3 sitzt ein PTC. Er ist beim Einschalten des Geräts in kaltem Zustand niederohmig und führt einen recht heftigen Stromstoß von ca. 5A durch die Entmagnetisierspule. Dabei erwärmt er sich, so dass der Widerstand schnell ansteigt und der Entmagnetisierstrom auf einige mA abklingt. Durch den abklingenden 50Hz Sinusstrom wird die Röhre entmagnetisiert.


    -Da dieser Reststrom noch ein erkennbares Zittern im Bild verursachen würde, sitzt ein weiterer Widerstand zwischen PINs 1 und 2. Dieser dient dazu, den Entmagnetisier-PTC im statischen Betrieb zu heizen und somit den Reststrom drastisch zu reduzieren. Im Gehäuse sind die beiden Widerstände thermisch gut gekoppelt montiert, und zwar durch flächeige Berührung an dem Kontakt, der auf PIN2 herausgeführt wird.


    Bedingt durch die statisch hohe Betriebstemperatur altern diese Bauelemente mit der Zeit, so dass Ausfälle durchaus auftreten. Meist führt dies zu satten kurzschglüssen, so dass die Eingangssicherung oder gar die 16A Haushaltssicherung ansprechen. Manschmal btrennt es auch ein Loch ins Gehäuse der Widerstandskombination. Als Ersatz lässt sich eine ähnliche Type aus einem alten Farb-TV entnehmen. Hochwertige SVGA Monitore wie IIyama 9221 schalten den PTC über ein Relais oder eine Thyristorkombinbation nur bei Bedarf zu.


    Mit der unschärfe tippe ich immer noch auf eine instabile Focusspannungserzeugung. Kriechströme im Spannungsteiler oder Kontaktprobleme zur Keramikplatte, welche die Widerstandsschicht trägt. Da wäre dann ein neuer DST nötig oder am alten DST der Poti zu ersetzen. Letzeres ist zwar prinzipiell möglich, aber durch die Verklebung und schwierige Beschaffung der Keramikplatte praktisch kaum durchführbar.


    Evtl. könnte ein externer Focusteiler eingesetzt werden, der aus der Anodenspannung die Focusspannung erzeugt. Das ist allerdings sicherheitstechnisch bedenklich. Zum Testen wäre es allerdings machbar.

    Es reicht ein Tastkopf für Digitalmultimeter. Das ist nicht wesentlich mehr als ein bis 40kV spannungsfester Vorwiderstand.


    Es wäre möglich, z.B. 99 Stück Widerstände mit je 10 Megohm in Reihe zu schalten und die zwischen Focusspannung und ein Digitalmultimeter mit 10Megohm Eingangswiderstand zu schalten. Kriechstrecken beim Aufbau beachten!


    https://www.reichelt.de/hochsp…ec-hvp-40-p32426.html?r=1


    Zum Test könnte der Focuskondensator ersetzt werden, z.B. durch eine Reihenschaltung aus 5 Stück Keramikkondensatoren mit 1kV und z.B. 4,7nF.


    Beim Regenerieren wird die Kathode überheizt und dann über einen kurzen Impuls mit hoher Stromstärke ein Stück der Oberfläche der Kathode weggesprengt. Ziel ist, wieder aktives Material der Kathode freizulegen. Das kann für eine gewisse Zeit die Funktion der Röhre verbessern, aber auch zum Totalausfall der Röhre führen. Regeneration sollte nur als letztes Mittel eingesetzt werden.


    Hallo,


    die ECL11 scheint etwas schwach zu sein, evtl. wegen der durch die Glühlampe reduzierten Heiz- und Anodenspannungen. Über den 67 Ohm und 33 Ohm Widerstand müssten sonst bei 43mA Ruhestrom 4,3V messbar sein.


    Wenn der Empfang völlig fehlt, würde ich mal mit dem Scope und hochimpedanten Tastkopf messen, ob der Oszillator schwingt. Das ist die Triode der ECH11, gemessen werden könnte an deren Anode.


    Vielleicht auch testweise mal die Spannung vorsichtig in Richtung Normalmaß bringen, z.B. stärkere Lampe oder Regeltrenntrafo.

    Der Innenwiderstand der Spule sollte weitgehend passen und auch die Spezifikation des Schaltkontakts (z.B. Angaben wie Schaltleistung AC3). Dann gibt es verschiedene PIN-Belegungen.


    Schau mal bei RS-Componets, da gibt es auch die Datenblätter.

    Die können 6A bei 900V für eine Dauer von 10µs mit 1% Einschaltdauer schalten, aber nicht im Linearbetrieb 5,4kW verheizen. PDmax=125W. Details siehe auch das Diagramm Safe Operation Area im Datenblatt. Geeignet sind die für primärgetaktete Schaltnetzteile, Zündendstufen für Ottomotoren oder Induktionserwärmer. Elektronische Lasten lassen sich damit auch aufbauen, aber je nach Spannung und Strom braucht es sehr viele davon.

    Jan Wüsten liefert sehr viele Spezialteile wie die Doppel-Hochvoltelkos in Top Qualität von Fischer+Tausche.


    Standardteile gibt es auch hier: http://www.musikding.de/


    Wenn der Gitterkondensator nicht nur zerbröselt ist, sondern Leckströme hatte, könnte die EL84 beschädigt sein. Ich würde mal die erste Stunde im Betrieb die Gitterspannung messen. Wird die positiv, hat die Röhre einen Schlag.

    In dan Datenblättern den maximal erforderlichen Gate-Triggerstrom vergleichen. Wenn der deutlich höher ist, dann zündet der Triac nicht mehr. Ansonsten sind diese 600-V Triacs in dieser Anwendung austauschbar.


    Achtung: Es gibt Fälschungen mit ST Logo, die den Spitzenstrom beim Motoranlauf nicht aushalten. Auf Originalware achten und von seriösen Händlern wie RS kaufen.

    Elektrisch und von der Belewgung sind die kompatibel, DIL ist die Gehäuseform mit Raster 2,54mm.


    Auf älteren PC Mainboards lässt sich der 324er oft als SMD Version in der Nähe von Spannungsreglern finden (AGP Slot usw.).

    Hi,


    ohne Abgleichanleitung würde ich das im ersten Schritt folgendermaßen hindrehen:


    1. Ratio-Elko C324=10µF erneuern und parallel dazu ein hochohmiges Voltmeter anschließen.


    2. C301 tunerseitig auslöten und Prüfsender 10,7MHz zwischen masse und ausgelötetem PIN anschließen. Pegel so einstellen, dass die Spannung am Ratio-Elko etwa bei 20% des maximal möglichen Werts bleibt. Steht ein Prüfsender nicht zur Verfügung, kann ersatzweise auch ein billiges Taschenradio eingesetzt werden:
    -Kofferradio öffnen
    -im Kofferradio die letzte ZF Stufe mit 10,7MHz Filter suchen. Meist ist das schnell anhand des 3-beinigen Quarzresonators zu finden. Mittlerer PIN ist Masse, Eingang und Ausgang lassen sich nach Leiterbahn und Datenblatt des ZF ICs herausfinden. Masse des ZF-Filters mit kurzem Kabel an Masse R301 anschließen, Ausgang des ZF Filters an ausgelötetes Ende von C301. Einen starken Rundfunksender im mittleren Rundfunkband am Taschenradio einstellen, so dass er im Taschenradio optimal hörbar ist. Lautstärke des Taschenradios zurückdrehen und Lautstärke des ITT aufdrehen in der Hoffnung, dass der Sender hörbar ist.


    3. FI308 mit unmagnetischem Werkzeug (Bernsteinwerkzeug oder zur Not ein mit Messer bearbeiteter Hartholzstab) auf maximale Spannung am Ratioelko abgleichen


    4. FI307 auf maximale Spannung am Ratioelko abgleichen.


    5. FI306 auf maximale Spannung am Ratioelko abgleichen.


    6. FI305 auf maximale Spannung am Ratioelko abgleichen.


    7. FI302 auf maximale Spannung am Ratioelko abgleichen.


    8. FI301 auf maximale Spannung am Ratioelko abgleichen.


    9. FI309 im Primärkreis (der Spule an CI303) auf maximale Spannung am Ratioelko abgleichen


    10. Einstellungen 3...11 wiederholen, bis sich keine Verbesserung erzielen lässt


    11. C301 wieder einlöten, Prüfsender entfernen, einen schwachen Sender einstellen, FI101 und 102 auf maximale Spannung am Ratioelko einstellen. Zwischendurch Sendereinstellung nachjustieren und FI101/102 nachstellen.


    12. Nur wenn Klang unsauber / verzerrt: FI309 sekundär auf optimalen, unverzerrten Klang abgleichen.


    Damit lässt sich fast immer eine ordentliche Einstellung finden. Besser geht es natürlich mit speziellen Prüfgeräten, wo sich mit Markern am Oszi die Durchlasskurve darstellen lässt. Da gibt's von Shango066 bei youtube schöne Vorführungen drüber.

    Wie genau wurde gemessen? Hinleiter + Rückleiter durch die Zange? Dann ist die Positionierung kritisch. Optimal ist:
    ->Hin, und Rückleiter verdrillen
    ->Verdrilltes Aderpaar genau mittig und gerade durch Messwandler führen

    Asynchronmotoren und damit auch Spaltpolmotporen sollten nicht durch Spannungsreduktion in der Drehzahl reduziert werden, weil hierbei das Drehmoment überpropoprtional abfällt und ein sicherer Hochlauf nicht mehr gewährleistet ist. Die reduzierte Kühlung ist auch ein Thema.


    Polumschaltung ist bei Spaltpolmotoren nicht möglich.


    Lösung 1: Lagerbuchsen erneuern, setzt eine Drehmaschine voraus, ist dann aber kein großes Thema da es Sinterbuchsen zu kaufen gibt.


    Lösung 2: Einen handelsüblichen 230V Axiallüfter mit Haltewinkel einbauen, z.B. Sunon DP200A mit 120x120x38mm.

    Vorabbedingung: Bei einem RFT gehe ich davon aus, dass die Sicherheitsrichtlinien hinreichend bekannt sind und eingehalten werden. Ansonsten Finger weg und das Gerät bei einem entsprechenden Fachmann in Reparatur geben. 4kV sind nicht nur gefährlich, sondern definitiv tödlich. Die Mikrowellenstrahlung richtet besonders bei schlecht durchblutetem Gewebe wie den Augen ohne Vorwarnung durch Hitzegefühl oder Schmerzempfindung in kürzester Zeit gravierende Schäden an.


    Allgemein zur Technik: Wenn der Triac nicht symmetrisch zündet und leitet, geht der Trafo in Sättigung und die Sicherung löst aus. Bei Geräten, wo der Triac nur hart ein- und ausschaltet, ohne Softstartfunktionen oder Sicherheitsfunktionen zu übernehmen kann dieser für einen kurzen Test im Leistungskreis gebrückt werden. Die Sicherheitsschaltungen wie Türschalter, Monitorschalter und Monitorrelais werden hierbei in keinem Fall gebrückt, auch nicht testweise.


    Ein Test des Trafios in ausgebautem Zustand ist möglich. An einem Variac muss ich mit abgeklemmten und gut isolierten Ausgangsanschlüssen für Hochspannung und Heizung die Primärspannung bei geringer Stromaufnahme bis 230V steigern lassen.

    Hi,


    der Trafo war doch nicht defekt, ich hatte bei der Messung des sekundären Wicklungswiderstands die Masse nicht korrekt kontaktiert. Das Magnetron habe ich als Neuteil von Samsung in den USA bestellt. Gibt es da wirklich verschiedene Hersteller oder sind das nur Brandlabels?

    Hallo,


    ich suche für eine teure Bauknecht Einbau-Mikrowelle ein Magnetron OM75P(21) und einen Transformator DW-950 NTC. Das Magnetron hat Erdschluss (36 Ohm) und die Hochspannungswicklung am Transformator ist hochohmig. Da die Sicherung in der Wicklung eingebaut ist, möchte ich hier nicht pfuschen, sondern den Trafo tauschen.


    Das Magnetron ist Fabrikat Whirlpool, der Transformator NoName. Gibt es baugleiche Magnetrons von hochwertigen Markenfabrikaten wie Matsuhita, Sharp, Samsung?


    Hat jemand diese Komponenten zu verkaufen?