Beiträge von tcfkao

    ??? Gibt es trillionenfach im Netz, z.B. bei TI hier. Ohne OP, präzise Referenz und präzisen Shunt wird es nicht gehen, es sei denn Du hast ein gutes Messgerät zum kalibrieren. Hängt natürlich auch von der gewünschten Genauigkeit ab...

    Oh je... das hat nichts mit dem cos-phi zu tun, der ist bei ohmschen Lasten 1, wie schon bemerkt. Aber die Spannungen stimmen dann nicht mehr, einfaches Ohmsches Gesetz! Die Halogenwendel wird mit 132V betrieben, steht ja drauf. Wenn Du die andere Heizwendel direkt an 230V legst, dürfte klar sein dass diese Spannung viel zu hoch ist. Und die Leistung steigt mit dem Quadrat der Spannung.
    Deswegen keine elektrischen Änderungen. Nimm die eBay-Platte, und gut ist.
    Mechanische Thermostate arbeiten meist mit einem (federvorgespannten) Bimetall oder einem flüssigkeitsgefüllten Kapillarrohr dessen Flüssigkeit auf eine Membrandose wirkt -- beide wirken auf einen Sprungschalter, der langsame Änderungen in einen eindeutigen Schaltzustand wandelt. Findet sich trillionenfach im Netz. Nimm das alte Thermostat auseinander und Du siehst es.

    Natürlich kannst Du bei einer Reihenschaltung nicht einfach einen Teil brücken! Überhaupt solltest Du die Finger von jeder elektrischen Veränderung lassen.
    Wenn das Ersatzteil nicht im Bosch-Shop (gutsortiert, auch für Endkunden) verfügbar ist hilft eine Suche nach der EGO-Nummer (10-stellig, rein numerisch). EGO ist der eigentliche Hersteller und großer Zulieferer vieler Teile in weißer Ware.
    Das eBay-Teil ist gebraucht, würde ich die Finger von lassen; keine Garantie wie lange die noch hält. Für Deine Platte könnte die hier oder die hier passen (selber prüfen!) -- dort findest Du auch weitere Nummern und Bezeichnungen, nach denen Du suchen kannst.
    Mit den ET-Nummern ist es manchmal etwas Chaos, es gibt Nachfolge- und Nachnachfolgetypen, die zwar passen, aber leicht modifiziert sind, etwas andere Anschlüsse haben, oder andere Modifikationen nach sich ziehen ---> selber prüfen, oder bei seriösen Anbietern nachfragen.
    Achtung beim Tauschen der Platte, nicht blind umstecken, sondern strikt an die aufgedruckten Kontaktnummern halten. Bei der neuen Platte kann derselbe Kontakt an anderer Stelle sein.
    Und zuletzt, meines Wissens ist in der Glasröhre schlicht das Kapillarrohr des Thermostates.

    Aufzugstechnik = Raketentechnik -- und das hier sieht wirklich nach Raketentechnik aus. Bitte daher nur instandsetzen wenn Du über den "staatlich geprüften Meisterbrief zur Wartung, Instandhaltung und Reparatur von Aufzugtechnik" verfügst! :D:D:D:D Alles andere kostet möglicherweise Millionen Menschenleben! 8o

    Ach so, es ist ein kleiner Motor, der häufig geschaltet wird. Dann sind es vermutlich eher Entstör- oder Funkenlöschkondensatoren, letztere mit einem (eingebauten) Vorwiderstand.
    Kannst Du mal ein Bild der Kondensatoren einstellen?

    1. Das Typenschild ist nicht lesbar.
    2. Blindleistungskompensation bei einem Drehstrommotor ist eher ungewöhnlich, denn erstens haben die bereits einen recht guten Cos-Phi (geringe Blindleistung), und zweitens hängt dieser außerdem von der jeweiligen Belastung ab, die eher selten konstant ist. Berechnung des Kondensators zur Blindleistungskompensation findest Du mit google "blindleistungskompensation kondensator berechnen"... :D:D:D

    Nö, kein weiterer Layer, einfach richtig hingucken!
    Am rechten Pad des "103"-Widerstandes geht ein schmaler Steg an die Massefläche, das ist also der Emitter des Transistors. Der "103" ist Basisableitwiderstand, links daneben der Basisvorwiderstand.
    In Reihe zur Relaisspule liegen die beiden "1800"-Widerstände, jeweils parallel. D.h. ohne den Transistor zu gefährden müsste auch ein Elko parallel an der Freilaufdiode die Abschaltzeit verlängern.

    Von -19°C auf -12,5°C in nur 70 Minuten erscheint mir etwas viel nur über die Isolierungsverluste. Immerhin speichert ja auch das Gefriergut enorme Wärmemengen. Sicher, dass da nichts in der Nähe des Funktemperaturfühlers heizt, oder dass es eine längere Öffnung gab? Den Fühler an verschiedenen Stellen positioniert, auch zwischen dem Gefriergut?

    Keine elektrotechnischen Grundkenntnisse = Finger aus dem Gerät!
    In Mikrowellen herrschen Hochspannungen mit einer Stromstärke, die Dich sofort auf der Stelle töten können. Also alleine aus Selbsterhaltungstrieb die Reparatur einem Fachmann überlassen!

    1) Nicht per E-Mail anfragen, sondern Hersteller anrufen und nicht abwimmeln lassen. Mit historischem Wert begründen.
    2) eBay abgrasen.
    3) Spule neu wickeln lassen. Der Wickelkörper ist frei zugänglich, für einen örtlichen Motorenwickler sollte das ein Klacks sein -- Anfragen kostet nichts.
    4) Vergessen, umbauen auf elektrische Selbsthaltung (anderes Schütz mit separaten, eigenem Selbsthaltekontakt) statt mechanischer Selbsthaltung ginge natürlich auch noch.

    Ärhäm, DIACs gibt es nicht in beliebigen Zündspannungen; die liegt meistens bei ca. 36V.
    Bist Du sicher, dass das DIACs sind? Imho sind das TRIACs, bei denen für das Blockschaltbild das Gate entfallen lassen wurde. Das würde deutlich mehr Sinn ergeben, und die Endschalter in Reihe werden durch Nocken in der jeweiligen Endposition betätigt.
    Egal, lohnt sich so etwas wirklich zu reparieren???

    Bitte beim Austausch eines Akkus gegen eine Lithiumzelle zusätzlich zur Diode noch einen Schutzwiderstand (ca. 1k) in Reihe schalten, damit die Zelle auf keinen Fall, auch nicht falls die Diode defekt ist, geladen wird!
    Ich habe es mal erlebt was passiert wenn Lithiumzellen geladen werden, die explodieren wie ein Sprengsatz! Danach waren die Boards aus den Schienen (war ein Racksystem mit Europakarten), die EPROMs aus den Sockeln, etc.