Voltcraft stabilisiertes Netzgerät FSP 1212 Fehler besteht weiterhin

  • Hallo ,


    ich hatte mir bei ebxx ein o.g. Netzgerät für den Anschluß meines AfU -Gerätes gekauft. Der Shop verkaufte Kundenretouren. Das Gerät sollte voll funktionsfähig sein. angekommen fielen mir schon zwei Schrauben der Platinenbefestigung entgegen. Gerät eingeschaltet. Diskretes Piepen, Spannungs LED blinke ebenfalls diskret. Spannungen eingestellt. Schwankungen zwischen 8 und 12 Volt.

    Gerät geöffnet , einen aufgeblähten 470 uF Kondensator ( C 16 ) gefunden und getauscht.

    Gerät eingeschaltet ...Fehler weiter vorhanden.

    Dann die Ferritdrossel ( L1 ) angeschaut. Wurde warm und hatte Abplatzungen am Ferritkern,sowie an den Drähten. Durch leichten Druck dagegen hörte das fiepen auf, die LED leutete konstant und die Ausgangsspannung war konstant. Keine kalte Löstelle auf der Platinenseite .

    Somit konnte die Drossel als Ursache ermittelt werden.

    Nur..... es gibt scheinbar keinen Schaltplan aus dem hervorgeht, welche Werte die Drossel hat.

    Die Drossel hat je Seite zwei Abgänge.


    Das Gerät ist von 11 V- 15 V einstellbar und bis 12 A belastbar.


    P.S. Der Händler wollte das Gerät nicht zurück und hatte mir den Preis erstattet :-)

    Somit lohnt sich hoffentlich auch die Reparatur.

  • Kurzschluss in der Drossel.

    Klassiker.

    Mach doch den Ferit sauber und mach eine neue Wicklung rauf.

    Ist am einfachsten und kostet fast nix.

    wenn der neue Draht ungefähr die selbe Dicke hat passt das schon.

  • Video6


    Na ja, die Beschichtung der Drossel bröckelt ja auch schon heftig ab.Die Drossel war mit einem Kabelbinder auf der Platine festgezurrt und mit Vergussmasse auf die Platine geklebt.

    "Indischer Einkauf " von Conrad. Ich habe da schon über 20 Jahre nichts mehr eingekauft.

    Ich habe bei Reixxxxx , ist bei uns ganz in der Nähe eine Rolle Kupferlackdraht 1mm Durchmesser ; Rolle 11m bestellt.

    Den Ferritkern reinige ich . Die Gesamtlänge kann ich ja nach dem abwicken entsprechend berechnen.

    Somit müsste es eingentlich klappen.


    P.S.


    Die letzen Spulen habe ich vor über 40 Jahren beim Bau einer Löstattion mit verschiedenen Spannungsausgängen gewickelt......

    Und beim Bau des O-V-2 . Afu Röhrenempfängers :-)

    Einmal editiert, zuletzt von Nordstern ()

  • So geschafft. Drossel neu gewickelt, Lötstellen nachgelötet.

    Wird zwar auch wieder warm, aber der Fehler , schnell blinkende Netz LED und das hörbare Takten der Schottky- Diode ist noch vorhanden.

    Die Ausgangsspannung ist ( fast ) konstant , schwankt zwischen 12,9 und 13,2 Volt. Einen Elko ( C 16 ) , 470 uF / 16 V hatte dicke Backen bekommen, getauscht gegen 470 uF / 25 V. Die Asugangsspannungen waren vor dem Tausch heftigst am schwanken ( 12-14 V ) .

    Normalerweise müsste die LED doch konstant leuchten, ohne zu blinken ....

    Bin ich irrtümlicherweise auf die falsche Fährte (Drossel ) geführt worden, da die bei Berührung plötzlich saubere Ausgangswerte und ein konstantes Leuchten der LED " erbrachte " ?

  • Bei Berührung der Drossel hattest Du saubere Werte?

    Eine Möglichkeit:

    Wenn ja, könnt das auf eine Unterbrechung z. B. eines Kondensators (evtl. Kapazitätsverlust), Widerstandes (Hochohmig, Lötstelle) hindeuten z. B., könnten im NT Schwingungen aufgetreten sein.

    Durch die Berührung könnte sich eine Parallelkapazität oder ein Ableitwiderstand gebildet haben.


    MfG

    Gerdio

  • Gerdio


    habe die "verdächtigen " Elkos getauscht. Drossel neu gewickelt.

    Das von Conrad vertriebene Netzteil ( in Indien produziert ) ist äußerlich robust, aber die Verarbeitung und Bestückung der Platine ist nicht gerade überragend.

    Der Fehler ist weiterhin vorhanden . Die Ausgangsspannung driftet , so wie auch das fiepen des Netzteils bleibt.Allein die Wärmebelastung der stehenden Drossel auf die Platine ist erheblich.

  • Guten Morgen in das Forum.

    Hatte mal wieder das o.g. Netzteil hervorgeholt und die beiden Bauteile ( MBR 20100 u. IRF 840 N ) getauscht.


    Als Vergleich zu diesem stabilisieren Netzteil habe ich die Meßwerte anderer stabilisierter Netzgerät als Vergleich herangezogen .

    Alle anderen Netzgeräte habe eine stabile Ausgangsspannung von 13,8 V ( Toleranz 0,1 Volt ) ,Gemessen im Gleichstrommeßbereich.


    Aber bei diesem Gerät driftet die Ausgangsspannung von 12,9-13,4 Volt ( gemessen im Wechselstrom-Meßbereich ) !!

    Im Gleichstrommeßbereich liegt sie bei ca. 6,2 Volt .



    Den Netzelko und den Gleichrichter habe ich ebenfalls getauscht.


    Habe ich nun einen Denkfehler, oder sehe ich den Fehler nicht ?

    Dateien

    • Voltcraft.pdf

      (349,93 kB, 47 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Einmal editiert, zuletzt von Nordstern ()

  • Nordstern

    Hat den Titel des Themas von „Voltcraft stabilisiertes Netzgerät FSP 1212“ zu „Voltcraft stabilisiertes Netzgerät FSP 1212 Fehler besteht weiterhin“ geändert.
  • Wenn man den Schaltplan entziffern könnte mit den unlesbaren Werten, denn bei über 10 A auf der 12-V Seite sind da welche Elkos mit wieviel µF verbaut? Aber sicher nicht mal annähernd genug um den Rippel sauber zu bekommen, deswegen hast du auch nur Mist gemessen. Hast du noch Bilder von den / dem defekten Elko(s) , und den Plan vllt. noch mal etwas besser, aber nicht als FarbBild sondern sw-ws / Text einscannen, oder wo bekommt man den her?

    Die Wärme an der Drossel entsteht wodurch eigentlich, doch sicher im Zustand ohne eine Last unbelastet?

    Was hast du nun als Alternative dazu geholt, weil ein SNT 1720 ungefähr nun etwa das gleiche an Kosten erzeugt, bei ca. 95,- Euro, aber bei mir schon seit Jahren zuverlässig funktioniert, wenn auch nur um Kfz-Akkus zu laden aber ohne Geräusche oder U-Schwankungen. Und dies hat auch noch 20 A statt nur ca 10 -12 von dem IndienTeil nach Conrad Preisvorgaben im EK.