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Raumpatrouille

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1

Samstag, 16. Dezember 2017, 00:44

Was habt ihr für Messtechnik?

Hallo Leute,

Was habt ihr denn für Messtechnik in der Werkstatt? Speziell an Multimetern? Was kann man nehmen und Anfängern empfehlen?
Notebook / PC Reparaturen bis auf Bauteilebene. Programmierung von fehlerhaften Bios Chips inkl. Besorgung des Datensatzes.
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2

Samstag, 16. Dezember 2017, 21:33

Anfängern empfehlen? Haste nen preisbereich? Ich hab vor knapp25 jahren in der lehre ein metex 3650 erstanden, damals um 119 DM. Das läuft bis heute und ist von der genauigkeit nicht grossartig unterschiedlich zum 2 jahren alten fluke 175. Gossen metrahit 2 wahr meine alternative zum fluke, auch nicht schlecht und auch im 200eur bereich. Benutzung bei mir aber eher im gehobenen hobbybereich aber auch nicht jeden tag.
Muss es billiger sein grab dich durch die UNI-T Palette, sind mit den metex von damals vergleichbar. Die billigen strippen dran durch orginal fluke ersetzen kann ich nur anraten.


Tobias

Raumpatrouille

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3

Samstag, 16. Dezember 2017, 23:15

Beim UT61 von Uni-T ist das Problem, dass die Reaktion zu lang ist. Vorteil: Für Langzeitmessungen und PC-Speicherung geeignet.

Sonst verwende ich für normale Messungen zwei Fluke 87V und für spezial und sehr genau ein Fluke 289. Alle Billigmultimeter habe ich nach dem Aufrüsten auf Fluke verschenkt.
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4

Sonntag, 17. Dezember 2017, 12:26

Beim anfänger ist der preis meist ein grosses thema und es geht erstmal darum übung und erfahrung mit nem Messgerät zu sammeln. Da ist das Fluke von der Fehlertoleranz zwar weit oben, ne sicherung zu ca 8eur tut aber richtig weh. Da sind die UNI -T mit den (an sich ungenügenden) Standartsicherungen erstmal besser. Das metrahit hat ja buchsenschutz, meiner meinung nach aber dem anfänger nicht förderlich, so lernt ers nie das man umstecken muss und das auch jedesmal checken das messbereich und strippenposition passen. Das erst ist die übungsgrotte, wenn die nicht schnell ist macht das meiner meinung nach nix. Für schnell und anfänger gibts analoge, das sollten die einsteuger meiner meinug nach bis heute benutzen können.

Tobias

Raumpatrouille

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5

Sonntag, 17. Dezember 2017, 13:07

Mein erstes "richtiges" war mal von Pollin für 20,-. Hatte schon das "große" Format und war sogar richtig gut für die Klasse. Ist schon min. 10 Jahre her. Hat jetzt ein Kollege und er findets auch toll. Typ weiß ich nicht mehr.
Kaputt bekommen habe ich noch keins.
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6

Freitag, 15. Juni 2018, 21:41

Hi.

Ich benutze mehrere Multimeter.
Zum einen zwei ganz billige von LIDL: 2X "DT-830B" die haben jedes ca. 5 EUR gekostet, und dann nochmal eins vom LIDL: 1X "POWERFIX PDM 250 A2", das hat 9,99 EUR gekostet.

Meine Bewertung der Multis:

Das "DT-830B" ist sehr zuverlässig und genau, hat jedoch einen Nachteil:
Man braucht von der Voltmessung zur Ohmmessung NICHT umstecken (Aber gerade deswegen schetze ich die Zwei so), sodass man leicht in Versuchung gerät nach einer Ohmmessung ohne umzuschalten eine Spannungsmessung zu machen (ist mir aber noch nicht passiert).
Der Vorteil von zweien liegt faktisch schon auf der Hand: Eines für U und I, das andere für R-Messungen.
Die Messbereiche sind für mich ausreichend bemessen und sollten einem Anfänger auch genügen, zumal noch ein einfacher Transistortester mit dabei ist welcher zufriedenstellend arbeitet und sogar den Verstärkungsfaktor der Transistoren anzeigt.
Die dem Gerät beiliegenden Messleitungen sind flexsibel und durchaus ausreichend für kleinere Sachen - Man sollte jedoch schon zu Anfang ein Stück Kunststoff zwischen Messleitung und Leitungsführung reinstecken um ein verdrehen der Leitung an der Anlötstelle(Messpitze) zu vermeiden. Ich benutzte dafür ein Stück Kabelbinder.
Die 9Volt Blockbatterie welche beilag, hält sehr lang und das Gerät zeigt an wann sie zu wechseln ist.
Das handliche Gerät passt in die Hemdtasche und hat ein sehr gut ablesbares Display mit großen Ziffern.

Fazit:
Sehr gutes Gerät mit weitem Messbereich für den schmalen Geldbeutel.

Bewertung PDM 250 A2:

Das Gerät ist sehr genau und zuverlässig. Es hat große Ziffern und ist sehr gut abzulesen.
Die Messbereiche sind ausreichend bemessen. Zusätzlich bietet es eine Belastungabhängige Testeinrichtung für 9V-Block und 1,5 Volt Batterien.
Bei der Testung werden bei 1,5 V ca 30mA Last angelegt, bei 9 Vollt Block ca 15mA.
Zum Gerät gehört eine gelbe Schutzumhüllung welche weich und durchaus stabiel ist. In der Hülle ist ein Aufsteller integriert.
Zusätzlich ist eine "HOLD-Funktion" integriert mit der Messdaten "gehalten" werden können.
Die beiliegende 9 Vollt Block hällt sehr lange durch, und das Gerät zeigt an wann diese zu wechseln ist.
Aber auch bei diesem Gerät gibt es einen Nachteil:
Die Abschaltautomatik lässt einem maximal 8 Minuten Zeit zu messen. Danach muß das Gerät neu eingeschaltet werden.

Fazit:
Für 9,99 EUR hat man bestimmt keinen Fehlkauf getätigt wenn man sich das Gerät zulegt. Für Anfänger würde ich dieses Gerät durchaus empfehlen.

Im nächsten Post in diesem Thread: Mein DSO.

Gruß:
Horst
Wenn die Elektronen flitzen, kommt mancher gut ins schwitzen.... :sleeping:

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7

Freitag, 15. Juni 2018, 23:01

Das DT-830....der Klassiker.

Ein Arbeitskollege und ich haben mal nach dem billigsten Preis dafür gesucht. Er hats für ca. 4 euro bekommen. Ziemlich unkaputtbar. - Allerdings würde ich damit nicht an ernsthafte Sachen gehen. Dafür bin ich mit Fluke zu sehr verwöhnt. Zumal es bei Fluke mit dem Modell 101 auch ein sehr günstiges und gutes Gerät gibt, welches Taschenformat hat, genau misst und die Fluke Qualität hat für ca. 50,-.
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8

Samstag, 16. Juni 2018, 09:59

Hallo allezusammen,
die Zeiten von hohen Impulsspannungen sind ja jetzt (fast) vorbei.
Ich habe damals ein Metex (nicht Metrex) "gehimmelt", während das Fluke 77 danach "nur müde gelächelt hat" (in der gleichen Stufe, die gleichen Messungen).
Für Messungen auf der Primärseite (z.B. Netzteile) sollen man Meßgeräte mit min. CAT II gekennzeichnet sind benutzen..

MfG
Gerdio
Ich beantworte keine E-Mails, deren Absender ich nicht einordnen kann, wenn ich zuhause bin

9

Samstag, 16. Juni 2018, 10:16

Hallo Capt. McLane :) ;)

Ein Kumpel von mir benutzt auch ein Fluke.... Da kam mir eine Idee (unfassbar das ich mal eine hatte... 8o ):

Wir haben verschiedene Festspannungen mal gemessen mit dem Fluke und meinem PDM250A2. :thumbsup:
Die Abweichung zum Fluke, welches ich als Referenzquelle :thumbup: ansah betrug ca. 0,02 im Bereich 2-20 Volt und 0,1 Volt im Bereich 200V und 1Volt bei 250 Volt(DC).
Im Ohmbereich war praktisch keine Abweichung vorhanden, außer im Bereich 20k, da liefen beide um ca 2 Ohm auseinander wobei die Messleitungen meines Gerätes einen Widerstand von 0,3 Ohm :thumbup: aufwiesen, die des Fluke 0,2 Ohm :thumbsup: .

Ähnlich sah es aus bei einer Strommessung:
Im Bereich 200µA betrug die Abweichung ca 27µA :thumbup: , im oderen Bereich, 200mA ca 12mA ;( .
12mA klingt nicht viel. Es sind jedoch "Welten" wenn es um eine Berechnung der Betriebsspannung z.B. von einer oder zwei LED's mit Hilfe des "URI" geht( :!: ).
(Eine Laserdiode (CD-Player) würde ich damit nicht versuchen zu kalibrieren... ;( )
Wenn man davon ausgeht das ein Fluke nahezu 100% genau ist, ist Das Fluke natürlich das Mittel der Wahl ( :!: ).

Im Großen und Ganzen lässt es sich jedoch gut mit diesen geringen Abweichungen leben :rolleyes: .

Das DT-830B hatte ich nicht mit an dem Tag, sodass mir hier Vergleichswerte fehlen.

In der Hoffnung das Du/Sie mir den "McLane" nicht übel nimmst/nehmen:

Horst
Wenn die Elektronen flitzen, kommt mancher gut ins schwitzen.... :sleeping:

10

Samstag, 16. Juni 2018, 10:29

Es ging nicht um die Genauigkeit, sondern um den Überspannungs-bzw. Überstromschutz (z.B. Impulsspannungen).
Austeichend genau waren eigentlich (fast) alle Geräte, nur beim Scutz mussten einige passen.
Für Kofferradios habe ich manchmal ein "Westentaschenformat-Multimeter (analog und digital) bentzt :) .

MfG
Gerdio
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